Kooperative Sprachförderung

Was ist "Kooperative Sprachförderung"?

Die Kooperative Sprachförderung (KSF) ist ein Pilotprojekt der Regierung von Oberbayern.

Die Anton-von-Bucher-Schule kooperiert mit der Irlanda-Riedl Schule Geisenfeld.

Ziel der KSF ist die Prävention von Lern- und Entwicklungsstörungen, die ihren Ursprung im Bereich der Sprache haben.

 

Wie ist die Kooperative Sprachförderung organisiert?

Die KSF erfolgt schwerpunktmäßig in der ersten Jahrgangsstufe. Zwei Lehrkräfte, Grundschullehrkraft und eine Sonderschullehrkraft mit der Fachrichtung Sprachbehindertenpädagogik, sind mit einem Stundenpool von insgesamt zehn Lehrerstunden ausgestattet, die je nach dem individuellen KSF-Konzept der Schule verwendet werden.

In der KSF arbeiten das KSF-Team und die Erstklasslehrkräfte eng zusammen. Neben regelmäßigen Besprechungen kommen auch Formen des Team-Teaching zum Einsatz.

Die Sprachförderung erfolgt für alle Kinder innerhalb der regulären Unterrichtszeit.

 

Aufgabenfelder der KSF

* Diagnostik:

Mit einem Screeningverfahren werden zu Beginn des Schuljahres alle Erstklasskinder im Hinblick auf sprachliche Kompetenzen überprüft.

* Beratung:

Der Förderbedarf eines Kindes wird im Erstklassteam und mit den Eltern besprochen.

* Förderung:

Je nach Förderbedarf eines Kindes und einer Klasse werden geeignete Fördermaßnahmen durchgeführt (z.B. Wortschatzförderung in einer Kleingruppe, Einbeziehung sonderpädagogischer Methoden in den Erstleseunterricht).